Unsere Online-Veranstaltungen

Online-Veranstaltung:
DIE KRISEN DER GEGENWART als Chance der extremen Rechten
Di., 17.10.2023 , 17:00 - 19:00 Uhr

Digitale Veranstaltungsreihe der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern

"SHADES OF BROWN 2023"

Online 

In der Wahrnehmung vieler Menschen hierzulande nehmen die Frequenz
und die Intensität gesellschaftlicher Krisen zu: Migrationskrise, Corona-Krise, Ukraine-Krieg, Energiekrise und Inflation. Im internationalen
Maßstab sind Demokratie, Globalisierung und eine regelgeleitete Weltordnung auf dem Rückzug. Die Kriegsgefahr steigt. Über diesen multiplen Krisen der Gegenwart steht die Klimakrise, die die Lebensgrundlagen der Menschheit in Frage stellt und die übrigen Krisen massiv zu potenzieren droht. Durch Leugnung, Relativierung oder unzureichende Gegenmaßnahmen wird das Krisenpotenzial weiter erhöht.
In Teilen der Bevölkerung erodiert in dieser Situation der Alltagsglaube an das Funktionieren von Staat und Gesellschaft. Die extreme Rechte bemüht sich nach Kräften, das Misstrauen gegenüber der Demokratie weiter zuzuspitzen. Ins Wanken geratene Gewissheiten versucht sie durch ihre politischen Angebote zu ersetzen: durch eine aggressive Abwehr der Krisenfolgen auf Kosten Dritter, autoritäre Staatlichkeit, antisemitische Krisenerklärungen, rassistische Zugehörigkeits- und Abgrenzungsangebote
sowie durch eine patriarchale und heteronormative Geschlechterordnung.
Im Vortrag wird die extrem rechte Krisenpolitik anhand aktueller Beispiele dargestellt und diskutiert.


Anmeldung: Eine Anmeldung für die gesamte Veranstaltungsreihe oder die einzelnen Vorträge ist über die LKS-Homepage www.lks-bayern.de oder direkt über die Veranstaltungsplattform Plattform Eveeno möglich.
 

Online-Veranstaltung: 
BRAUNES SAATGUT Landwirtschaft und die extreme Rechte – eine Spurensuche
Di., 19.09.2023 , 17:00 - 19:00 Uhr

Digitale Veranstaltungsreihe der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern

"SHADES OF BROWN 2023"

Online 

Extrem rechtes Gedankengut wird von den wenigsten Menschen mit Ökologie und ökologischer Landwirtschaft in Verbindung gebracht. Doch die extreme Rechte bespielt dieses Feld – mal offen, mal verdeckt. Aber mitunter erfolgreich: Nicht selten fallen rechte Ideologien im Bereich der ökologischen
Landwirtschaft auf fruchtbaren Boden.
In den letzten Jahren haben zudem rechte Hof- und Siedlungsprojekte zunehmend
Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Sie bieten der extremen Rechten Infrastruktur und Rückzugsräume. Zugleich richten sich diese Projekte an ein weites und mitunter diffus erscheinendes Milieu von Verschwörungsgläubigen, Reichsideolog:innen, Esoteriker:innen, christlich-fundamentalistischen Sekten und völkischen Siedler:innen. Im Zusammenhang mit rechten Protesten im Kontext der Corona-Maßnahmen hat dieses Milieu in den letzten Jahren an Relevanz gewonnen.
Wieso begreifen Teile der völkischen sowie rechtsesoterischen Szene gerade die ökologische Landwirtschaft als ein vielversprechendes Agitationsfeld?
Wie verknüpfen sich rechte Ökologien mit anderen Ideologien wie etwa Rassismus oder Antisemitismus? Welche Strategien und Ziele verfolgen einschlägige Akteur:innen der extremen Rechten? Und vor allem: Was kann man dagegen tun? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der Vortrag.


Anmeldung: Eine Anmeldung für die gesamte Veranstaltungsreihe oder die einzelnen Vorträge ist über die LKS-Homepage www.lks-bayern.de oder direkt über die Veranstaltungsplattform Plattform Eveeno möglich.
 

Online-Veranstaltung: MÄNNERBILDER in der (extremen) Rechten
Di., 18.07.2023 , 17:00 - 19:00 Uhr

Digitale Veranstaltungsreihe der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern

"SHADES OF BROWN 2023"

Online 

Für das Verstehen von rechtsextremen Phänomenen sind die Kategorien Geschlecht
und Männlichkeit unabdingbar. Rechtsextreme Kameradschaften und Organisationen gelten als Männerbünde schlechthin. Die sozialwissenschaftliche Forschung zeigt die weitgehende Dominanz von Männern und maskulinistischen Normen in der (extremen) Rechten. Das ist kein Zufall, sondern hat System.
Die Kategorie „Männlichkeit“ ist konstitutives Element für rechtsextreme Phänomene. Die Ideologie und das Geschlechterbild der extremen Rechten bauen auf der Naturalisierung, Essentialisierung und Biologisierung gesellschaftlicher
Verhältnisse auf. Das (extrem) rechte Ideal soldatischer Männlichkeit gründet in Mechanismen des Ausschlusses und der systematischen Abwertung von Weiblichkeit – sowie abweichender Formen von Männlichkeit.
Exemplarisch zeigt sich dies im Brauchtum einiger studentischer Korporationen.
Zugleich setzen neonazistische Gruppen auf sportliche Angebote, die die Teilnehmer an die körperliche Leistungsgrenze bringen sollen.
Sie alle orientieren sich an einer soldatischen Männlichkeit, für die Ideale wie Tapferkeit, Kampfbereitschaft und Tugendhaftigkeit gelten.
Der Vortrag beleuchtet die Verbindung von Männlichkeit und Rechtsextremismus: Welchen Stellenwert hat die Kategorie Männlichkeit in der politischen Agitation und welche Anschlussfähigkeit bietet sie? Der Fokus liegt
dabei auf bayerischen Akteuren der extremen Rechten.


Anmeldung: Eine Anmeldung für die gesamte Veranstaltungsreihe oder die einzelnen Vorträge ist über die LKS-Homepage www.lks-bayern.de oder direkt über die Veranstaltungsplattform Plattform Eveeno möglich.
 

Online-Veranstaltung: QUEERFEINDLICHKEIT als Agitationsfeld zwischen gesellschaftlicher „Mitte“ und der extremen Rechten
Di., 20.06.2023 , 17:00 - 19:00 Uhr

Digitale Veranstaltungsreihe der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern

"SHADES OF BROWN 2023"

Online 

Ob „Gender-Gaga“, „Frühsexualisierung“ oder „Globo-Homo“ – queerfeindliche Erzählungen bilden ein zentrales Agitationsfeld der extremen
Rechten. Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt werden dabei nicht nur als „Bedrohung für die traditionelle Familie“ verstanden. Sie werden
zugleich als erklärte Ziele einer vermeintlichen „Homo-Lobby“ imaginiert, die für das langsame Verschwinden der weißen Bevölkerung sorgen
würde.
Diese (Verschwörungs-)Erzählungen sind keineswegs neu, sondern schon lange Teil konservativer bis extrem rechter Vorstellungswelten. Queerfeindlichkeit fungiert als Scharnierideologie zwischen bürgerlich-
konservativen, neofaschistischen und neonazistischen Spektren. Sie schließt dadurch an gesellschaftlich verbreitete Ressentiments an. Für queere Menschen, die Ziel von gewalttätigen Übergriffen werden, hat diese Rhetorik weitreichende Konsequenzen. Der Vortrag zeigt die Funktionsweise und Folgen von Queerfeindlichkeit als Agitationsfeld –
nicht nur – der extremen Rechten und fragt nach politischen Gegenstrategien.


Anmeldung: Eine Anmeldung für die gesamte Veranstaltungsreihe oder die einzelnen Vorträge ist über die LKS-Homepage www.lks-bayern.de oder direkt über die Veranstaltungsplattform Plattform Eveeno möglich.
 

Online-Veranstaltung: "Rassismuserfahrungen und der Umgang damit als Erziehungsaufgabe"
Dienstags,16.05.2023 und 26.09.2023, 17.00 Uhr

Austausch und Vernetzungstreffen für Eltern 2023

Online

Referentin: Rosina Zekarias, B.Sc. Psychologie, Dipl. Theologin, Fachberaterin für Psychotraumatologie 

Eltern, deren Kinder von Rassismuserfahrungen betroffen sind, stehen vor einer herausfordernden Erziehungsaufgabe


• Wie reagiere ich als Elternteil, wenn mein Kind Fragen stellt in Bezug auf Hautfarbe oder Haarstruktur?
• Wie umgehen mit offen oder subtil vorhandenem Rassismus im eigenen Familienkreis und anderen Kontakten?
• Wie trage ich als Eltern dazu bei, dass meine Kinder ein positives Selbstwertgefühl entwickeln und welche Handlungen sind dazu in Bezug auf Bücher, Spielmaterial, Umgang mit Medien oder auch im Kontakt mit deren Freundeskreis, Kita, Schule usw. nötig und sinnvoll?
• Welche Art von Selbstreflektion ist für mich als Elternteil nötig, damit ich meine Kinder stärken kann?

Nach einem kurzen Input der Referentin zu einem relevanten Thema, sind die teilnehmenden Eltern dazu eingeladen, weitere Beispiele aus dem Familienalltag zum Thema Rassismuserfahrungen zu teilen und den Umgang damit zu besprechen.


Kostenfrei. Anmeldung: per Mail an muenchen[at]verband-binationaler.de
 

Hybrides Fachgespräch: 
Akute Bedrohungslage: Gewalt und Terror von Rechts 
09. Mai 2023, 18:30 Uhr

Online

mit Thomas Haldenwang (Präsident des BfV) und Karolin Schwarz (Journalistin) 

Die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist durch rechtsextreme Gewalt geprägt. Mindestens 219 Todesopfer verzeichnet die Amadeu Antonio Stiftung allein seit 1990. Rechter Terror findet dabei nie im luftleeren Raum statt: Die Täter*innen von München, Erlangen, Hamburg, Halle, Hanau und der NSU waren und sind in rechtsextreme Netzwerke integriert. Diese reichen bis weit in die so genannte Mitte unserer Gesellschaft hinein. Als wehrhafte Demokratie müssen wir die Terrorgefahr, die von rechtsextremen Strukturen ausgeht, als zentrale Bedrohung verstehen und entsprechend handeln.

Wo verlaufen Kontinuitäten rechten Terrors in Deutschland? Wie hat sich die Bedrohungslage in den letzten Jahren gewandelt? Welche Antwort müssen wir als Gesellschaft, als Rechtsstaat und als Demokratie auf die multiplen rechtsterroristischen Bedrohungen der Gegenwart finden?

Diese und weitere Fragen wollen wir mit Ihnen und unseren Podiumsgästen Thomas Haldenwang (Präsident des BfV) und Karolin Schwarz (Journalistin) diskutieren.

Eine namentliche Anmeldung mit Angabe des Geburtsdatums ist für den Zutritt zu den Räumlichkeiten des Deutschen Bundestages aus Sicherheitsgründen bis zum 05.05.2023 erforderlich. Hier
 

Online- Vortrag: 
Macht Rassismus krank?
09. Mai 2023, 19:30 Uhr

Reihe Engagiert für Integration

Online

Referentin: Dipl. Psych. Barbara Abdallah-Steinkopff, Refugio München

Diskriminierungserfahrungen können bei geflüchteten Menschen zu Resignation und Depression, aber auch zu Aggressionen führen. Außerdem berichtet ein großer Teil der Betroffenen, dass sie nach der Diskriminierungs-erfahrung ihr eigenes Verhalten verändert haben, um ähnliche Situationen in Zukunft zu vermeiden. 

Barbara Abdallah-Steinkopf  ist langjährige Mitarbeiterin bei Refugio München und erfahrene Psychotherapeutin.

Kostenfrei. Anmeldung unter asylinkempten[at]diakonie-kempten.de
 

Online-Vortrag 
Abschied von den weißen Rettern 
Do, 23. Juni 2022, 19:30 Uhr

Online

Referentin: Marianne Pötter-Jantzen

Wege zu einer antirassistischen Friedensarbeit: 
In der Friedensarbeit ist die Überwindung von Rassismus Kern des Selbstverständnisses. Zugleich sind auch Organisationen, die Friedensarbeit und Konfliktbewältigung leisten, Teil einer Geschichte und einer Gesellschaft, die strukturellen Rassismus reproduziert. Dieser Vortrag zeigt Wege auf, damit selbstkritisch umzugehen. Und er leuchtet aus, was wir mit einer aktiven antirassistischen Haltung gewinnen können – für unser Engagement und für unser Mensch sein.  
Marianne Pötter-Jantzen arbeitet als Referentin für Politik bei Misereor. Die Diplom-Geografin beschäftigt sich seit vielen Jahren in unterschiedlichsten Zusammenhängen mit dem Thema Rassismus und ist Mitglied der „Initiative Schwarze Menschen in Deutschland“ (ISD).

Eintritt frei!                             Anmeldung unter                   info[at]friedens-raeume.de 

In Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung

Programm friedens räume
 

Online-Workshop: 
Rassismus und Sexismus - Diskriminierung? War doch nicht so gemeint! 
Mo, 30. Mai 2022, 15:00 - 18:00 Uhr

Online via ZOOM

Referentin: Jana Bialluch

„Woher kommst du?“ Oder: „Hast du abgenommen?“ Was für den einen harmlos klingt und womöglich ohne böse Absicht geäußert wird, kann für die andere herabwürdigend und diskriminierend sein. Auf die Situation, die Beteiligten und das Machtgefüge kommt es an. Aber was ist eigentlich Diskriminierung und was hat das mit mir zu tun? Was vielen nicht bewusst ist: Diskriminierung findet jeden Tag und in sämtlichen Bereichen des Lebens statt – im Büro, in der Schule, beim Vereinssport. Dazu gehören abwertende Bemerkungen und Mikroaggressionen genauso wie strukturelle Benachteiligungen. Wir bemerken sie meistens erst dann, wenn wir selbst betroffen sind oder zu der Gruppe gehören, die diskriminiert wird.
Spielerisch und anhand alltäglicher Beispiele üben die Teilnehmenden, Diskriminierung zu erkennen und ihre Mechanismen zu verstehen. Im geschützten Rahmen werden verschiedene Situationen diskutiert. Gemeinsam kommen wir unseren Vorurteilen und Stereotypen auf die Schliche und erarbeiten Handlungsmöglichkeiten für ein diskriminierungssensibles Miteinander. Unser gesellschaftliches Zusammenleben lebt davon, dass wir uns aktiv hinterfragen und in Bezug auf Vielfalt, Gleichheit und Inklusion weiterentwickeln.

Für Menschen im Ehrenamt, in Vereinen und Bildungseinrichtungen oder Behörden und alle Interessierten.

Jana Bialluch, M.A., studierte Soziologie und Germanistik und forschte zu Geschlechter-verhältnissen in der Arbeitswelt. Sie arbeitete anschließend in Kommunikationsabteilungen an Universitäten, bei einer Kulturinstitution und in NGOs. Derzeit ist sie für eine Organisation tätig, die Schulen darin unterstützt, sich gegen Rassismus und andere Formen von Diskriminierung zu engagieren. 

Der Workshop findet im Rahmen der „Diversity Tage“ in Kooperation mit der Hochschule Kempten statt. Infos unter www.kempten.de/Gleichstellung.

Kostenfrei. Anmeldung unter        Gleichstellung[at]kempten.de                12 Teilnehmer*innen

Online-Vortrag: 
So agiert der rechte Untergrund im Allgäu 
Mo, 25. April 2022, 18:00 Uhr

Online

Referent: Sebastian Lipp, Journalist und Chefredakteur bei Allgäu ⇏ rechtsaußen

Das Allgäu ist für viele Menschen nicht viel mehr als eine schmucke Urlaubsregion: grüne Wiesen, weißblauer Himmel, die Berge am Horizont, die Kühe vor der Nase. Doch ein Blick hinter manche Fassade zeigt:
Hier gibt es auch einen braunen Sumpf. Und der reicht zurück bis in die 90er Jahre. Was damals noch einem braunen Schlägertrupp glich, hat sich inzwischen professionalisiert und seinen Einfluss bis in die bürgerliche Gesellschaft hinein ausgedehnt.                                         Mittels sogenannter Corona-Demos oder »Spaziergängen« gelang es jüngst Nazis, Reichsbürgern und Verschwörungsgläubigen, auch viele Menschen aus der Mitte der Gesellschaft in Ihren Bann zu ziehen. Auch Teile der Allgäuer Ökoszene drohen nach Rechts zu kippen. Und überall mischt die AfD mit, die längst in allen Parlamenten angekommen ist und auch kommunal vielerorts zunehmend Einfluss auf die Gestaltung unserer Gesellschaft nimmt und den Rechtsruck weiter voran treibt. Wie gefährlich ist diese Szene wirklich und wie können wir ihr wirksam begegnen?

Sebastian Lipp recherchiert und berichtet als Journalist für verschiedene Medienhäuser, darunter Zeit online, der Bayerische Rundfunk und einige Tageszeitungen. Sein Schwerpunkt: Die Umtriebe von Neonazis und anderen Rechtsradikalen vor allem in Bayern und Württemberg. Als Chefredakteur bei Allgäu ⇏ rechtsaußen sieht er bei der dortigen Szene besonders genau hin. Im Mai 2019 zeichnete ihn der Bayerische Journalistenverband für die von ihm herausgegebene umfangreiche Recherche zum rechten Untergrund im Allgäu mit einem Preis zum Tag der Pressefreiheit aus.

Kostenfrei. Anmeldung unter stefanie.marzall[at]fwa-schaffenslust.de
 
 

Online-Vortrag:
Islamismus – mit besonderem Blick auf Afghanistan
Do, 04. April, 19:00 - 21:00 Uhr

Online

Referenten: Dr. Florian Volm, Fabian Schmidmeier (Präventionsstelle Islamismus - Bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz)

Im Online-Vortrag werden Hintergründe sowie aktuelle Entwick¬lungen und Praxisbeispiele zum Islamismus vermittelt, da¬mit Sie zwischen dem Islam als Religion und dem Islamis¬mus als extremistischer Ideologie unterscheiden können. Durch Beispiele werden die verschiedenen Erscheinungs¬formen des Islamismus und seiner Unterströmungen sichtbar gemacht. Auch auf die betriebene Propaganda und Missionierung im Islamismus wird eingegangen. Ein besonderer Blick wird auf die aktuellen Entwicklungen in Afghanistan unter Berücksichtigung der Taliban gelegt. 

Weitere Infos hier.                                        
Anmeldung bis 31.03.22 
per E-Mail: integration[at]ostallgaeu.de
 

Online- Gespräch: 
Liefern am Limit?
Di, 22. März 2022, 18:30 - 21:00 Uhr

Online

Mit Orry Mittenmayer

Rassistische Arbeitsausbeutung in Lieferdiensten. Seit fast fünf Jahren wird in regelmäßigen Abständen über die Lieferdienste berichtet. Die zweifelhafte Prominenz verdankt sich den Arbeitskämpfen der Fahrer:innen, die sich weigern, weiterhin unter schlechten, ja geradezu gefährlichen Arbeitsbedingungen Gesundheit und Leben für eine überteuerte Pizza zu riskieren. Foodora, deliveroo, Lieferando, Flaschenpost und Gorilla, sie alle haben gemeinsam, dass sie ihre Belegschaften ausbeuten und exzessiv „Union Busting“, also das Behindern und Unterbinden betrieblicher Mitbestimmung, betreiben. Das ist besonders problematisch, weil mittlerweile der größte Teil der Beschäftigten People of Color oder Menschen mit Migrationshintergrund sind. Diese sind aufgrund bestehender rassistischer, kapitalistischer Strukturen besonders verwundbar gegenüber den ausbeuterischen Methoden und Strategien der Unternehmen — was die Arbeitskämpfe im Niedriglohnsektor insgesamt enorm erschwert. Was es damit auf sich hat, das werden wir zusammen mit Orry Mittenmayer diskutieren. 

Orry Mittenmayer, ehrenamtlich in der Gewerkschaft NGG aktiv, gründete den ersten Betriebsrat beim Lieferdienst deliveroo, Co-Gründer der „Liefern am Limit“-Kampagne.

Kostenfrei. Anmeldung bis 21.03.22    bei KAB-Bildungswerk Diözese Augsburg e.V.  unter anmeldung[at]kab-augsburg.org
 

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